Heute alles etwas entspannter hier. Die Massen verteilen sich auf Boote, einige sind abgereist, andere machen heute Urlaub und die allerletzten sind vom Suff so angematscht, dass sie noch verstört auf dem Bürgersteig vorm Lola (Lala, Lulu, egal?) dösen. Dort staute sich gestern Abend der schwarze Block so arg, dass die Polizei um Räumung der Straße bat. Kleiner Warnhinweis bevor die Wannen anrauschen und die unangemeldete Demo auseinanderknüppeln.
Kein Gedränge also mehr und das Wetter ist eh besser, sodass man draußen rumhängen kann. In den Sessions schafft das Raum fürs Denken. Hirn braucht re:lax. Neuronen wollen kreisen.
Über die Raumverhältnisse macht sich das re:publica-Team bereits seit Wochen Gedanken. Konkrete, verkündbare Ergebnisse gibt es noch keine. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass das hier die letzte re:publica in Palast und Scheune ist. Schnief.
Jedenfalls gab es schon morgens um 10 Uhr äußerst hirnaktive Sessions, wie die von @mspro. Fazit: dein Kontrollverlust über deine Daten wird geschehen. Außerdem werden komplexitätsreduzierende Institutionen den Bach runter gehen. Und was verhindert das Chaos? Antwort: Algorithmen. Ich hoffe, er hat sich nicht verrechnet.
Auch in den anderen Sessions sitzt man entspannt, hört zu. Hier ist Raum fürs Denken.
Währenddessen…
Mittags sitzt ein DJ für die Party heute Abend in der Scheune und sucht schon mal die Songs aus. Was erwartet uns ab 19 Uhr? “Disco. HipHop. Kein Reggae.” Im Keller gibts dann noch was für die härtere Fraktion mit Kraftfuttermischwerk und evtl. @nerdcore. Das Ganze soll heute Nacht enden um ein Uhr. “Dann holen uns unsere Eltern ab. Erinnert mich an Jugenddisco,” so der MC. Wir sind jedenfalls dabei, also beim Arschwackeln.
Feiern wir den Abschied!