Jaha. Es ist graues Wetter, trübe, trist, pieselig. Wisst ihr was? Scheiß drauf! Geht halt auf die Konferenz, trefft euch mit Menschen. Wer braucht das Naturdingens? Keine Sau.
re:Mett
Überfordert! Die Bäckerei kriegte es nicht gebacken. Das Mett war schnell alle. Nächstes Mal doch wieder Sushi? Jemand Ideen?
Währenddessen…
Hat Qype-Oberarbeiter @Moe mal was nützliches auf die Beine gestellt: re:NOM – eine Liste mit Futterkrippen und Wasserstellen in Konferenznähe. Falafel, Pizza, Curry, Café - alles dabei. Sieht gut aus. Den Bewertungen kann man zwar wie immer nur bedingt trauen, egal, hingehen, selber ausprobieren.
http://www.qype.com/lists/712546–rp11
Wärenddessen…
Die Schlange an den Countern länger wird, fluchen die Raucher auf das Scheißwetter. Denn es gibt kein Vordach oder ähnlich Kopfüberdeckungen. Bedeutet: Fluppe wird nass, Kopf wird nass, Gespräche extrem kurzatmig. *husthust* Hilft nix, Schultern hochziehen und durch. Raucherfeindliche Veranstaltung, soviel steht mal fest. Anonymous, bitte übernehmen Sie! Wir brauchen eine Qualmlounge!
Währenddessen…
“Ich glaube, ich habe gerade Fefe gesehen.” – “Wer issn das?” – “Ist da gerade um die Ecke gegangen. Ich glaube der nimmt den Hintereingang.”
Währenddessen …
Bei Foursqaure ist die re:publica ein Schwarmort. Wenn man sich mal einchecken könnte. Denn: das UMTS lahmt mal wieder, zumindest in den Tiefen des Palastes.
Währenddessen…
Klebt man sich farbige Vierrecke auf die Pappkärtchen, sogenannte Sticker. Es gibt #blau oder #rot oder #gelb.
Was das soll, darüber wird zunächst gerätselt. Die Auflösung liefert Tanja vom rp11-Team: wenn man den hashtag einmal verwendet zusammen mit #rp11, dann werden die eigenen Tweets so eingefärbt in Zukunft angezeigt auf der großen Wall. Es gibt dort dann sich bildende Kontinente und Aktivitätsbalken in der Projektion. #rot lag vorne bei der Eröffnung. “Ihr twittert ja sowieso, diesmal mit System, das ich zwar nicht verstehe, aber egal” meinte Tanja zum Sinn der Sache. Passt schon, wir machen mit.
Währenddessen…
Stellen sich die drei Moderatoren vor in drei Sprachen. “Wir sind ja so international”, meint Knüwer, der seinen Beruf Unternehmensberater nur flüstern mochte. Scherzhaft natürlich.
Währenddessen…
Grüßt ein veritabler Astronaut aus der ISS im Raum schwebend die re:publica.
Markus Beckedahl schaltet seine Digitale Gesellschaft frei. “Schaut es euch an, wenn die Webspite nicht zusammengebrochen ist, weil alle draufgehen.”
Froh sind wir, dass die Frauenquote 30 Prozent sein soll. Das finden wir außerordnetlich gut, das kann die Atmosphäre nur verbessern. #hach
Schade, Johnny, heute sehr kurz, mit kurzem Nervösheits-Zusammenbruch. Keine programmatische Rede, sondern gleich Programm. Thema Design. Kann man dann bitte die Speaker zwingen, nix über ihr Unternehmen zu sagen. Schwacher Beifall brandet auf, als Speaker Philipp Schäfer bemerkt, heute nix über Apple zu erzählen.
Leute, solche Vorträge kann man ja machen, aber als Eröffnungsvortrag, in dem fast alle erstmal sitzen, ist das ziemlich lahm. Schäfer ahnt bereits, dass er langweilt. Nuschelt dann aber weiter, und zurück zu …
Ach, Menno, wir sind noch verpennt, wir brauchen frische Gedanken, klar durchdacht und hinausgebellt. Die uns mitreißen und und den Gedankenfäden für die nächsten Tage spinnem, mit denen wir weiter weben. Und die Frage auf die Frage, was die größte Herausforderung unserer Zeit ist, auch eine Antwort parat haben.